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Wenn man Musikern all die dummen Fragen stellt, die Musikerinnen ständig hören

Wer sorgt heute für die Kinderbetreuung? Wie lange hats gedauert, bis du aufgebretzelt warst? Und hast du dich mal hochgeschlafen? All diese sexistischen Fragen haben wir für einmal verdutzten Männern gestellt.

Anne-Sophie Keller
Dienstag, 13. Februar 2018 / 11:06 Uhr

Wenn Musikerinnen über einen roten Teppich schreiten, wird die Musik oft zur Nebensache. Viel wichtiger scheint den Medienleuten das Aussehen der Künstlerinnen. Sie fragen die Frauen, was sie gerade tragen, wie lange sie vor dem Spiegel standen und wie teuer der Schmuck war. Auch das Liebesleben von berühmten Frauen scheint vielen oftmals spannender als das Handwerk. Mit wem bist du heute hier? Bist du noch Single? Und natürlich, sobald eine Musikerin ein Kind hat, wird sie gefragt, wie sie denn das alles schaffe. So mit Kind und Karriere.

Das Problem: Männern werden diese Art von Fragen selten bis gar nie gestellt. Wenn Medienleute Musiker interviewen, geht es viel weniger um das Aussehen oder um ihre Rolle als (mögliche) Eltern. Das ist sexistisch. Und langweilig. Um diesen Missstand aufzuzeigen, haben wir den Spiess an den diesjährigen Swiss Music Awards mal umgedreht. Das Ergebnis? Verdutzte Gesichter, ein wütender Bligg und ein verwirrter Baschi. Und ja, Trauffer war auch da.

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Anne-Sophie Keller

Krawalle & Liebe

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